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Man muss nicht immer alle Kleidungsstücke wegschmeißen, aus denen man raus gewachsen ist, die nicht mehr gefallen oder die einfach nur aus der Mode gekommen sind. Es gibt immer Menschen, denen das gefällt, was andere nur noch los werden wollen. Ede Zscharnack, Inhaber des Modegeschäfts „Kokon“ und des „Grünkramladens“ hat sich überlegt, wie man diese scheinbar wertlosen Sachen doch noch vermarkten kann. So entstand die Idee der „Abfrackprämie“. Kokonkunden sollten ihre abgetragene Kleidung zurück in das Geschäft bringen und erhielten dafür einen Rabattgutschein für den nächsten Einkauf. Die zurückgebrachten Stücke standen nun einer Art Versteigerung zur Verfügung. Gegen einen kleinen Betrag fanden die abgetragenen Stücke schnell neue Besitzer und so kamen in der Zeit von Oktober bis Dezember 2011 680€ zusammen, die einem nachhaltigen Projekt zu Gute kommen sollen. Es sollte ein nachhaltiges Projekt sei, welches dem Firmenkonzept des Naturmodengeschäfts Kokon entspricht. Das könnte eine große und bekannte Hilfsorganisation sein doch die lokale Nähe der Namaste Nepal S-GmbH überzeugte. Nach Absprache mit der Schülerfirma soll die Spende für den Umbau des Schulgartens in einen biologischen Schulgarten der Partnerschule in Gati verwendet werden. So wird der Kreislauf der Nachhaltigkeit mit dem Anbau neuer Produkte geschlossen. „Das Projekt war ein voller Erfolg“, betont Ede Zscharnack, „wir werden es auf jeden Fall wiederholen und ich hab auch schon eine neue Idee, Geld für einen guten Zweck zu sammeln.“ |
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"Abkassieren" für einen guten Zweck |
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Wir hatten uns im vergangenem Jahr bei dm für die Aktion "Ideen Initiative Zukunft" beworben. Am 29. Februar, von 11.00 bis 11.30 Uhr durften wir nun an der dm-Kassieraktion teilnehmen. Jeder "abkassierte Euro" war für unser Projekt und wir konnten in der halben Stunde 700 EUR einnehmen. Viele Freiberger waren gekommen, um zu dieser Zeit ihre Einkäufe zu tätigen. Es bildete sich eine ganz schöne Schlange und die Mitarbeiter von Namaste Nepal S-GmbH hatten alle Hände voll zu tun. Und es hat sich gelohnt. Wir danken allen, die diese Aktion unterstützt haben. 
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