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Let’s talk about Coffee – nepalesischer Kaffee in Freiberg
| Bei unserer letzten Nepalreise sahen wir in Gati zwei Kaffeebäumchen, voll beladen mit Kaffeekirschen. Da der Kaffeeanbau in Nepal noch in den Anfängen steckt, der Kaffee aber durch seine phänomenale Qualität für Gourmets immer beliebter wird, ist derzeit die Nachfrage um einiges höher als das Angebot. Hier liegt also noch viel Potenzial für die Gewinnung neuer Erwerbsquellen. Die Idee der Namaste Nepal S-GmbH ist es nun, grüne Kaffeebohnen aus Nepal zu importieren und diese in Freiberg zu rösten. Erst einmal sollen die Bohnen von einem nepalesischen Kaffeehändler kommen, später jedoch möchten wir die Bohnen aus Gati beziehen. Inwieweit Gati wirklich zum Kaffeeanbau geeignet ist, wird in nächster Zeit geprüft. Wenn dies jedoch ohne Probleme möglich sein sollte, so könnte für die Dorfbewohner eine neue Erwerbsquelle hinzugewonnen werden. Somit wären wir dem Ziel ein Stück näher, dass unsere Projekte in Gati, Dandakateri und Mandra auch nachhaltig finanziert werden könnten. Dies ist die Basis für das Dorf, um zukünftig den Kindergarten, die Schule oder auch die kleine medizinische Versorgung selbst zu finanzieren. Ein Nebeneffekt ist auch, dass die kleinen Kaffeebäumchen die Hänge unterhalb Gatis stabilisieren und wir somit noch weiter der Erosion entgegenwirken könnten. (noch mehr Infos zum Thema Kaffee gibt’s HIER) Herr Mike Brettscheider vom Cafe Momo in Freiberg war von der Idee begeistert und bot sich als Projektpartner und seine Hilfe zum Thema Kaffee, Kaffeeanbau, Rösten und Kaffeehandel an. Da wir bis dato von von all dem nicht viel Ahnung hatten, war das Angebot von Mike Brettschneider einfach nur genial. Hier im Momo könnten die grünen, importierten Bohnen also geröstet werden und wir hätten einen kompetenten Partner. Damit diese Idee aber auch erfolgreich sein kann, bräuchten wir in Freiberg genügend Abnehmer. Und da der Geschmack der Deutschen nicht unbedingt auf den starken nepalesischen Kaffee gewöhnt ist, wollten wir zum verkaufsoffenen Sonntag am 22.Mai 2011 die Meinung der Freiberger zum Gourmetkaffee und allgemein zu unserer Idee wissen. Dazu haben wir den Kaffee verkostet und einen Fragebogen an die Tester verteilt. |
| Das Ergebnis der Umfrage ist sehr positiv. Insgesamt haben 86 Personen teilgenommen, welche auf einer Skala von 0 bis 10 den Geschmack des Kaffees bewerten sollten (0 ist gleich sehr schlecht, 10 entspricht sehr gut). Die meisten bewerteten den Geschmack mit 7 und 8 Punkten (jeweils 23 Stimmen), allgemein stimmten die meisten mit 5 und mehr Punkten.
| | Auf die zweite Frage, wie oft sie 250g des Kaffees im Monat kaufen würden, antwortete die Mehrheit der Freiberger mit einmal im Monat (56 Stimmen),ein kleinerer Teil mit 21 Stimmen sagte den Kauf für zweimal im Monat zu. Die Bereitschaft, den Kaffee noch öfter zu kaufen bzw. weniger als einmal zu erwerben, kam nur vereinzelt vor. |  |  | Viele Arbeitnehmer haben die Möglichkeit, an Ihrem Arbeitsplatz Kaffee zu trinken. Daher fragten wir, ob die Tester den Gourmetkaffee wählen würden, wenn Ihnen Ihr Arbeitgeber diesen anbieten würde. Mit 63 Stimmen bejahten 73 % der Teilnehmer die Frage. | | Die letzte Frage unseres Fragebogens bezog sich darauf, wie viel mehr die Tester bereit wären, für 250g des nepalesischen Hochland-Gourmetkaffes zu be- zahlen mit dem Wissen, dass damit unser Projekt unterstützt würde. Im Allgemeinen wollten fast alle mehr bezahlen. 34 Teilnehmer waren bereit, 1,00€ mehr zu akzeptieren, 23 wollten nur 0,50€ zusätzlich ausgeben und 20 Menschen gaben sogar an, zwischen 2,00 € und 5,00€ an Mehrkosten als angebracht zu befinden. |  |
Mit diesem Ergebnis sind wir mehr als zufrieden. Die Freiberger sind sehr offen für unsere Idee und der Kaffee kommt gut an. Wenn jetzt noch die Voraussetzungen für den Anbau in Nepal stimmen, steht dem Ganzen nichts mehr im Wege. Wir werden auf unserer Internetseite natürlich aktuelle Entwicklungen zum neuen Projekt einstellen, sobald es Neuigkeiten gibt. Wir möchten allen Teilnehmern der Umfrage und besonders Herrn Mike Brettschneider für die Bereitschaft und Offenheit danken, uns bei dieser Idee zu unterstützen! |